Ängste und Phobien

Ängste und Phobien sind sehr breit gefächert, kommen in den unterschiedlichsten Formen und Schweregraden vor. Angst zu haben ist einerseits wichtig, da sie überlebensnotwendig sein kann. Die sogenannte Realangst, die uns vor törichten Handlungen abhält und unser Leben schützt. Diese Angst abzulegen, wäre für Leib und Leben sehr riskant, wäre dann doch kein Schutz mehr da in den tagtäglichen Geschehen, wie Autofahren, Radfahren oder z. B. in den Bergen. Hier gehört eine Portion Realangst dazu, damit Gefahren rechtzeitig erkannt werden, um ihnen begegnen zu können.

Sind jedoch andererseits Ängste oder Phobien vorhanden, die sie in ihrem Lebensalltag einschränken, so gehören diese in diesem Ausmaß nicht mehr zu den Realängsten.

Ich spreche von Höhenangst, Flugangst, Platzangst, Spinnenphobie, Hundephobie, Errötungsangst, Angst das Haus zu verlassen, Zahnarzt, Arzt, Krankenhaus, Spritzen, Verlust- oder, Beziehungsangst, Versagensangst und vieles mehr….

Zu allen diesen Ängsten gibt es eine Verbindung zwischen etwas Geschehenem, nicht Verarbeitetem oder sie wurde durch Erzählungen als solche abgespeichert. Ist diese Verknüpfung gefunden, kann die Angst abgebaut oder im besten Fall abgelegt werden.

Ich habe festgestellt, dass der wichtigste Schritt bei einem Angstpatienten ist, sich seine Angst einzugestehen und zu erkennen, die Phobie oder die Angst oder sogar auch mehrere Ängste zusammen, schränken mein Leben ein, ich ordne mein Leben dieser Angst oder Phobie unter.  

Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, die die Angst auslösen. Oft sind es kleine Erlebnisse mit großer Wirkung und sind leider oft der Beginn eines langen Leidensweges oft nicht nur für den Betroffenen, sondern manchmal für die ganze Familie.